Herzlich Willkommen bei unserem Mähroboter Test 2016!

Kleine Haushalts- & Gartenhelfer wie Staubsauger- & Mähroboter sind seit einigen Jahren stark im Trend, daher möchte ich Ihnen hier beim Mähroboter Test 2016 die gängigen Modelle vorstellen.

Ein Großteil der Bevölkerung ist allerdings wohl auch wegen des hohen Kostenpunktes noch unentschlossen über eine mögliche Anschaffung eines dieser Geräte.

Lohnt sich ein Mähroboter überhaupt? Muss er gepflegt werden? Was passiert mit dem Schnittgut?

Das sind Fragen, die ich desöfteren beantworten musste, als ich von meinem Mähroboter erzählt habe. Daher habe ich mich entschlossen, Ihnen hier in diesem Mähroboter Test detaillierte Informationen zu den gängigen Modellen am Markt und zum anderen interessante Informationen zum Thema Mähroboter bereitzustellen.

Im Folgenden finden Sie zunächst eine Vergleichstabelle mit einigen grundlegenden Informationen zum Thema Rasenmäher Roboter. Unter Produktbeschreibung finden Sie ggf. auch einen Preisvergleich zwischen mehreren Shops.

Maximale Rasenfläche Schnittbreite Maximale Steigung Preis
Produkt
Bosch Indego 1000 Connect
Bosch Home and Garden Mähroboter Indego 1000 Connect, Ladestation, Netzgerät, 200 m Begrenzungsdraht, Befestigungsklammern,Karton (Für bis zu 1000m² Rasenfläche, Mähfläche pro Ladung: bis zu 200 m²) - 1
Maximale Rasenfläche

1000m²
Schnittbreite

26cm
Maximale Steigung

35%
Preis nicht verfügbar
Bosch Indego 1200 Connect
BOSCH Rasenmähroboter »Indego 1200 Connect« - 1
Maximale Rasenfläche

1200m²
Schnittbreite

26cm
Maximale Steigung

35%
Preis nicht verfügbar
Gardena R40Li
Gardena R40Li Mähroboter
Maximale Rasenfläche

400m²
Schnittbreite

17cm
Maximale Steigung

25%
€ 1137,29 *

* inkl. MwSt. | am 24.08.2017 um 22:18 Uhr aktualisiert

Gardena R70 Li
Gardena R 70 Li Mähroboter
Maximale Rasenfläche

700 m²
Schnittbreite

17cm
Maximale Steigung

25%
€ 1049,00 *

* inkl. MwSt. | am 24.08.2017 um 22:18 Uhr aktualisiert

TIPP

Gardena Smart Sileno
GARDENA Mähroboter smart SILENO 19060-20 - 1

Maximale Rasenfläche

1000m²
Schnittbreite

22cm
Maximale Steigung

35%
€ 1499,99 *

* inkl. MwSt. | am 31.08.2017 um 11:16 Uhr aktualisiert

Gardena Smart Sileno+
GARDENA Mähroboter smart SILENO+ 19061-20 - 1
Maximale Rasenfläche

1300m²
Schnittbreite

22cm
Maximale Steigung

35%
€ 1729,00 *

* inkl. MwSt. | am 31.08.2017 um 10:54 Uhr aktualisiert

Husqvarna Automower 420
Automower 420 - 1
Maximale Rasenfläche

2200m²
Schnittbreite

24cm
Maximale Steigung

45%
€ 2013,00 *

* inkl. MwSt. | am 21.09.2017 um 21:10 Uhr aktualisiert

 

Mähroboter Test – Vor- & Nachteile

 
Im Folgenden werden nun die Vor- & Nachteile von Mährobotern diskutiert, um Ihre Kaufentscheidung zu unterstützen.
 

Mähroboter Test – Vorteile von Mährobotern

  • Enorme Zeitersparnis
  • Schnittgut fungiert als Dünger
  • Grasentsorgung entfällt
  • Verscheucht Maulwürfe
  • Voll automatisierte Steuerung über Apps
  • Sehr leise
  • Keine Abgase und Gerüche
  • Günstige Betriebskosten

 

Natürlich haben Mähroboter mit ihrem sehr hohen Preis auch eine Barriere, die viele Leute vom Kauf abhält. Doch bedenkt man zudem, welch immense Zeitersparnis ein Mähroboter bedeutet, rechtfertigt sich selbst der hohe Preis.

Folgende Rechnung soll das ganze etwas klarer machen:

Nehmen wir daher einen eher niedrigen persönlichen Stundenlohn von 10€ an. Selbst bei einer durchschnittlichen Dauer von 1 Stunde pro Mähvorgang (inkl. Entsorgung des Grases, ggf. Betankung des Benzinrasenmähers, etc.) und einwöchigem Mähen von Mai bis Oktober ergibt sich folgendes:

6 Monate * 4 Mal Mähen * 1 Stunde *10€/h = 240€ pro Jahr „Mähkosten“

Mir ist klar, dass nicht jeder seine Zeit, die er für Gartenarbeit aufwendet, in Geld umrechnet. Es soll nur verdeutlichen, dass Zeit die knappste Ressource in unser aller Leben ist. Noch knapper ist die wirkliche Freizeit bei schönem Wetter im Sommer. Und genau diese Zeit ist es, die man für’s Rasenmähen Woche für Woche opfert. Man könnte diese um einiges besser nutzen, während der Rasenmäher Roboter völlig autonom mäht: Ein gutes Buch lesen, sich in der Sonne bräunen lassen oder an den See fahren.


Abgesehen von der Zeitersparnis hat ein Mähroboter aber auch noch weitere Vorteile.

Mähroboter sind meistens Mulchmäher. Das bedeutet, sie lassen das gemähte Gras zerkleinert liegen. Nun fragen Sie sich wahrscheinlich, was genau daran nun ein Vorteil sei.

Zum einen wirkt das Schnittgut als Dünger. Da der Mähroboter grundsätzlich jeden Wochentag eingesetzt werden kann, sind die geschnittenen Grashalme natürlich sehr kurz, da immer nur die obersten Spitzen geschnitten werden. Dadurch fällt der Schnitt-Abfall normalerweise sofort zwischen den Grashalmen auf den Boden und bleibt nicht störend an der Oberfläche liegen. Dank des natürlichen Düngers ergibt sich ein sehr grüner, voller und gleichmäßig geschnittener Rasen.

Zum anderen sparen Sie sich den Aufwand, das Gras auf Deponien zu entsorgen, was ja bei klassischen Rasenmähern auch Zeit in Anspruch nimmt.

Ein netter kleiner Nebeneffekt dazu, dass die Mähroboter darauf ausgelegt sind, mehrmals wöchentlich zu mähen, ist, dass durch häufige Bewegung auf dem Rasen unerwünschte Gäste wie Maulwürfe und Wühlmäuse abgeschreckt werden und fernbleiben.

Mähroboter Test

Mähroboter Test – App Steuerung

Laut einigen Herstellern könnte man einige Modelle auch vollkommen alleine mähen lassen, ohne dass man überhaupt zuhause ist. Die volle Automatisierung und Steuerung über Handy Apps macht‘s möglich!

Ich persönlich wäre damit allerdings wenn möglich trotzdem noch vorsichtig. Es kann allemal passieren, dass der Mähroboter irgendwo hängen bleibt und es nicht mehr zur Ladestation zurückschafft und dann von einem Unwetter erwischt wird. Rein technisch wäre es allerdings möglich, ihn ohne persönliche Anwesenheit zu bedienen.

Zudem ist ein Mähroboter deutlich leiser als ein normaler Rasenmäher. Manche nutzen ihn sogar spät abends oder in der Nacht. Dies würde ich allerdings nur bei äußerst gutem nachbarschaftlichem Verhältnis und mit voriger Absprache wagen, denn gerade im Sommer schlafen viele mit offenen Fenstern und da hört man sogar ein Streichholz aus 20 Metern Entfernung. Auch wenn die Mähroboter wirklich sehr ruhig sind, eine Lautstärke von 55-75db erreichen sie trotzdem. Ich würde daher eher die Nutzung ab 7:00 bis max. 21:30 Uhr empfehlen.

Angenehm ist auch, dass Mähroboter aufgrund des Elektromotors keine Gerüche und Abgase ausstoßen. Zudem entfällt im Vergleich zum Benzinmäher auch das Betanken des Motors, was natürlich auch wieder einen Kostenvorteil bietet. Die Stromkosten eines Mähroboters sind auf jeden Fall niedriger, da die Roboter sehr energiesparend arbeiten. Als grobe Faustregel kann man sich hier 5€ Kosten pro Monat merken.


Mähroboter Test – Nachteile

  • Kaum selbst zu reparieren
  • Begehrtes Diebesgut bei schlechtem Diebstahlschutz
  • Kann mit Hindernissen (z.B. Ästen) Probleme bekommen
  • Nicht jeder Roboter ist für hohe Steigungen geeignet
  • Kälteempfindliche Akkus
  • Probleme bei mehreren Rasenabschnitten

 

Bei all der Hilfe, die ein Rasenmäherroboter leistet, gibt es natürlich auch Punkte, in denen der Mähroboter Nachteile hat.

Zum einen ist es natürlich sehr schwer bis unmöglich, bei technischen Problemen den Roboter selbst zu reparieren. Man wird wohl eher einen Fachmann dafür benötigen. Bei herkömmlichen Rasenmähern konnte man mit handwerklichem Geschick womöglich doch noch um einiges mehr machen und das Gerät selbst reparieren.

Ein weiterer Nachteil ist, dass Mähroboter recht begehrte Diebesbeute ist, da er recht einfach zu entwenden ist und trotzdem einen hohen Wert hat. Doch auch hier werden die Diebstahlschutzmaßnahmen der Hersteller immer besser. Ein Gerät ohne Diebstahlschutz würde ich Ihnen auf keinen Fall zum Kauf empfehlen. Details zur Ausstattung der jeweiligen Geräte finden Sie in den Produktvorstellungen.

Darüberhinaus haben Mähroboter des öfteren auch Probleme mit auf dem Rasen liegenden Ästen. Diese stören den Roboter und er wird wahrscheinlich versuchen, auszuweichen. Daher sollte man versuchen, den Rasen frei von Ästen zu halten, wenn der Mähroboter mähen soll. Auch problematisch werden können Gärten mit hoher Steigung oder hohem Gefälle. Allerdings finden Sie dazu auch Angaben zu der maximalen Belastbarkeit der jeweiligen Roboter. Die Spitzenmodelle schaffen hier locker 35% und mehr.

Hat sich der Rasenmäher Roboter irgendwo „festgefahren“, kann es passieren, dass der Akku bei sehr kalten Temparaturen Schaden nimmt. Wie alle Lithium-Ionen Akkus sind auch die Akkus der Rasenroboter kälteempfindlich. Vor allem für die Überwinterung ist ein Platz im Inneren dringend zu empfehlen.

Haben Sie mehrere getrennte Rasenflächen, müssen Sie ihren Mähroboter manuell auf den zu mähenden Teil tragen. Dieser fährt natürlich nicht über die Terrasse, um zur anderen Seite zu gelangen. Hier wäre es bspw. möglich, drei Tage pro Woche den einen und 3 andere Tage pro Woche den anderen Teil mähen zu lassen.Vor allem bei größeren Abschnitten ist dies ratsam. Ansonsten ist es gut möglich, dass die Akkulaufzeit nicht ausreicht, um beide Teile auf einmal zu mähen.

 


Mähroboter Test – Kaufratgeber

Im Folgenden möchte ich ihnen darstellen, auf welche Details Sie beim Kauf eines Mähroboters achten sollten. Außerdem möchte ich Sie darauf hinweisen, dass Sie im Produktfilter in der Sidebar den für ihre Kriterien passenden Mähroboter finden können.
 

Mähroboter Test – Worin unterscheiden sich die Roboter?

Unterscheidungskriterien und Alleinstellungsmerkmale gibt es einige, weswegen auch die Preiskategorien bei Rasenmäherrobotern sehr breit sind.

Zum einen ist die maximal zu mähende Rasenfläche ein Kriterium, das über den Preis des Mähroboters entscheidet.Die besten Mähroboter mähen auch Flächen von über 2.000m² problemlos. Da dies aber weit über den Durchschnittsgarten hinaus geht, reichen normalerweise auch deutlich günstigere und kleinere Modelle mit Flächenleistungen bis zu 500m² aus.

Ein weiteres Differenzierungsmerkmal ist die Schnittbreite der Messer des Mähroboters. Je breiter diese sind, desto schneller mäht der Rasenroboter natürlich die gesamte Fläche. Allerdings wirkt sich die Länge der Messer/Breite des Roboters natürlich auch auf den Preis aus.

Zudem unterscheiden sich die Mähroboter in der maximalen Steigung, die sie bewältigen können. Wer keinen extrem steilen Garten hat, kann auch hier auf ein Mittelklasse-Modell zurückgreifen. Soll der Roboter allerdings auch Steigungen von über 40% mähen können, muss man ein wenig mehr Geld in die Hand nehmen.

Zwei Punkte an denen man meiner Meinung nach nicht sparen sollte, sind einerseits ein guter Diebstahlschutz und andererseits die Fähigkeit, dass der Roboter selbstständig zur Ladestation zurück fahren kann.

Die vollautomatisierte Ladefunktion besitzen einige Einstiegsroboter wie bspw. der Robomow Tuscania 200 nicht. Man muss diese stattdessen eigenhändig zur Ladestation tragen, was bei einem Gewicht von über 15 kg nicht allzu viel Freude macht. Meiner Meinung nach ein klares Must-Have-Feature!

Beim Diebstahlschutz gibt es mehrere Möglichkeiten, um das Gerät zu schützen. Als gut empfinden wir es, wenn ein Alarm ausgelöst wird sobald das Gerät angehoben wird und zusätzlich eine PIN Sperre aktiviert wird. Dies ist allerdings sowieso Standard der meisten Geräte.

Weiterhin würde ich mich beim Kauf auch an der Akkulaufzeit orientieren. Ist diese sehr kurz, wird der Mähvorgang wohl nicht ohne zwischenzeitliches Laden möglich sein. Also sparen Sie lieber an anderer Stelle!

Apropos sparen – sehen Sie sich doch nun am besten unsere Produkte im Produktfilter  einmal an. Ein Preisvergleich mit mehreren Anbietern ist bei jeder Produktvorstellung (hierher „Produkte“ verlinken) integriert!


Mähroboter Test – Pflege eines Mähroboters

 Auch die Pflege Ihres Mähroboters ist ein wichtiges Thema, denn man möchte ja, dass der Mähroboter viele Jahre durchhält und man sich nicht alle 3 Jahre einen neuen kaufen muss.

Da die Geräte natürlich durch den dauerhaften Einsatz im Freien zwangsläufig dreckig werden, sollte man sie in regelmäßigen Abständen putzen. Ich würde Ihnen empfehlen, den Roboter nach einigen Mähvorgängen anzuschauen, um zu sehen, ob er geputzt werden muss. Wie oft man das machen sollte, hängt von der Einsatzhäufigkeit und –dauer ab, sowie von den Witterungsverhältnissen beim Mähen und kann dadurch kaum pauschalisiert werden.

Achten Sie aber unbedingt darauf, den Sicherheitsschalter auf AUS zu stellen. Dann können Sie sorgenfrei auch den Unterboden des Mähers mit einer Bürste säubern und die Grasreste entfernen.

Die Oberfläche kann mit einem Schwamm abgewischt werden. Um die Elektronik nicht zu beschädigen, sollten Sie auf den Einsatz eines Hochdruckreinigers oder generell auf Verwendung von zuviel Wasser verzichten.

Überwintern

Wie schon vorher erwähnt, ist der Lithium-Ionen Akku der Geräte natürlich kälteempfindlich. Daher sollte der Mähroboter keinesfalls im Winter draussen bleiben. Ich würde empfehlen, ihn vorher nochmal gründlich zu reinigen und ihn dann für den Winter im Keller zu lagern. Sollte es auch im Frühling oder Herbst zu kalten Temperaturen (z.B. Frost) kommen, würde ich das Gerät auch im Keller zwischenlagern.

Neue Messer

Durch den extrem häufigen Einsatz von Mährobotern werden natürlich auch die Messer schnell stumpf. Für diesem Fall gibt es Ersatzmesser. Manche Hersteller und Händler legen den Bestellungen auch gleich einige Ersatzmesser bei.

Pauschal beantworten kann man die Frage, in welchen Abständen die Messer zu wechseln sind, nicht. Ich würde hierauf antworten: „Wenn sie stumpf sind!“

Auch die Preise sind Hersteller-&Produktspezifisch und variieren sehr stark. Wie bereits erwähnt, ist es für die Pflege sehr wichtig, den Roboter in regelmäßigen Abständen zu reinigen. Das wirkt sich auch auf die Haltedauer der Messer aus.